News
IQWiG
Vorbericht bestätigt Nutzen der Knochendichtemessung
Über 65-jährige Frauen können nach Aussage des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) von einer Knochendichtemessung profitieren, auch wenn sie keine Vorfraktur haben.
Das IQWiG fand durch die Auswertung verschiedener Studien Hinweise, dass die Osteodensitometrie Frauen erkennt, die durch eine Behandlung ihr Risiko für Knochenbrüche senken können. In den Studien war die Knochendichte der Frauen zu Beginn mit der Standardmethode "Dual-Energy X-Ray Absorptiometry" (DXA) gemessen worden. "Aus den Studien ergab sich ein Hinweis, dass die Behandlung mit bestimmten Medikamenten wirksam Hüft-, Wirbelkörper- und anderen Knochenbrüchen vorbeugen kann", erklären die Wissenschaftler.
Allerdings sei dieser Nutzen im Wesentlichen auf Frauen beschränkt, die eine sehr stark verminderte Knochendichte aufweisen. Demnach könne die DXA helfen, Frauen, für die eine Behandlung sinnvoll ist, von denen zu unterscheiden, bei denen eine Behandlung keinen Nutzen verspricht. "Diese Unterscheidung ist ein Vorteil, weil die zur Verfügung stehenden Arzneimittel zur Vorbeugung nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen sind", so das Institut.
A&W-Tipp
Zu diesem IQWiG-Vorbericht können Sie bis zum 29. Januar 2010 schriftliche Stellungnahmen einreichen. Sie finden den Vorbericht hier.
Kommentare zu diesem Artikel
Keine KommentareEinen Kommentar schreiben
Weitere News zum Thema IGEL
Selbstzahlerleistungen
Dritte Säule für den Praxiserfolg
28.03.2011 – Als „geeignetes Instrument, um der wachsenden Nachfrage von Patienten zu entsprechen“ empfiehlt die KV Niedersachsen IGeL. Weiter ...
Stiftung Gesundheit
Sechs Prozent Praxisumsatz mit IGeL
02.03.2011 – Mit rund 70 Prozent des Gesamtumsatzes bleiben die Honorare für gesetzlich Versicherte die wichtigste Säule der Arztpraxen in Deutschland. IGeL tragen nur rund sechs Prozent bei. Weiter ...
Selbstzahlerleistungen
Denken Sie beim IGeln an die schriftliche Vereinbarung
20.12.2010 – Formale Fehler beim Abrechnen der Selbstzahlerleistungen hat die AOK den Ärzten vorgeworfen. Diese Blöße sollten Sie sich nicht geben. Weiter ...
WIdO-Studie
Markt für IGeL-Leistungen steigt auf 1,5 Milliarden Euro
08.12.2010 – Niedergelassene Ärzte bieten immer mehr private Leistungen gesetzlich Krankenversicherten an. An der Spitze liegen Augenärzte und Gynäkologen. Weiter ...
Patienteninformation
Neues Faltblatt zu Laboruntersuchungen
22.08.2010 – Mit einem neuen Faltblatt informiert das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) über mögliche Laboruntersuchungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Der Flyer erklärt, welche Laboruntersuchungen es gibt und wann sie sinnvoll eingesetzt werden können. Dabei listet er sowohl die Vorsorgeuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen als auch sinnvolle Zusatzmaßnahmen zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf.
„Neben dem „Check-up [...] Weiter ...
Alopezie beim Mann
Auch Hausärzte können kosmetische Behandlungen anbieten
25.04.2010 – Die androgenetische Alopezie ist häufig, viele Männer wünschen aus kosmetischen Gründen eine Behandlung, die auch der Hausarzt als Selbstzahlerleistung anbieten kann. Weiter ...
Wettbewerb
Vorkasse und Preisabsprachen sind beim IGeLn verboten
29.09.2009 – Ärzte dürfen für Selbstzahler-Leistungen keine Vorkasse verlangen. Auch eine Preisabsprache mit Kollegen in der Region ist nicht zulässig. Weiter ...
Anzeige
Sitemap
- Abrechnung
- Praxis
- Finanzen
- Politik
- Igel
- Therapie
- Privates
- Newsletter












