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Deutscher Hausärzteverband
Hausarzt 2012 – viele offene Fragen!
Das Versorgungsstrukturgesetz bringt ab 2012 die eine oder andere Verbesserung für Hausärzte auf dem Land. Aber viele Fragen bleiben offen.
Die neuen Regelungen des Versorgungsstrukturgesetzes für Hausärzte in ländlichen Regionen bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das kritisiert der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes Ulrich Weigeldt. „Die Aufhebung der Abstaffelungsregelung in unterversorgten Gebieten ist ein Beispiel für eine nicht zu Ende gedachte Regelung. Was passiert, wenn ein Gebiet nicht mehr unterversorgt ist? Fällt dann die Praxis wieder unter die Abstaffelung?“, fragt Weigeldt. Die Regelung sieht vor, dass Hausärzte, die in den betroffenen Regionen überdurchschnittlich viele Patienten betreuen, künftig nicht mehr durch eine Senkung der Fallpauschale für ihr Engagement bestraft werden.
Einige Ansätze im Versorgungsstrukturgesetz weisen laut dem Verband jedoch in die richtige Richtung. So sei die Aufhebung der Residenzpflicht ein wichtiger Schritt, um jungen Ärzten die Entscheidung zur Niederlassung auf dem Land zu erleichtern. „Der Umzug aus der Stadt ist nicht mehr unbedingt nötig, wichtig ist, dass wir die Praxen auf dem Land haben“, so Weigeldt.
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