Hintergrund

OSTEOPOROSE

Immer am Ball bleiben!

27.12.2011 –  

Eine zweimal jährliche Subkutan-Injektion scheint bei der Osteoporosetherapie die Compliance zu verbessern.

Das Frakturrisiko zu verringern, ist das hehre Ziel der Osteoporosetherapie. Denosumab (Prolia®) verhindert die Bildung von Osteoklasten und sei für postmenopausale Frauen jeden Alters geeignet, erklärte Dr. Ortrun Stenglein-Gröschel, Coburg. Denn der trabekuläre Knochen, der an den Wirbeln vorherrscht, schwindet eher in der frühen Postmenopause, der kortikale an der Hüfte in der Späten. In Studien senkte Denosumab das Risiko für Wirbelkörper- und Hüftfrakturen gegenüber Placebo signifikant.

In der Praxis empfiehlt Stenglein-Gröschel Prolia® vor allem für früh-postmenopausale Frauen, Patientinnen mit Bisphosphonatunverträglichkeit oder langer Vortherapie sowie bei eingeschränkter Nierenfunktion. Auch der Compliance kommt das einfache Therapieregime mit der zweimal jährlichen Subkutan-Injektion entgegen, betonte Prof. Peyman Hadji, Marburg, mit Verweis auf aktuellen Auswertungen der GRAND- und BEST-Studie: Unter Denosumab waren Compliance und Adhärenz deutlich besser als unter Bisphosphonat oral oder i.v..

A&W-INFO-DIREKT
Autor
Manfred Falkenberg
Quelle
Pressegespräch von AMGEN und GSK beim DKOU, Berlin, 26. Oktober 2011
Info
www.amgen.com; www.gsk.com



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