Suche
          Login         RSS          Kontakt          Newsletter          Drucken
 ARZT & PRAXIS  STIFTUNG GESUNDHEIT   
09.02.2010

Ärzten sind Online-Bewertungen egal

Die meisten Niedergelassenen wissen nicht, ob sie auf Arztbewertungsportalen im Internet schon einmal bewertet wurden. Doch das kann schneller als gedacht zum Imageverlust beitragen.

 

Laut der Studie "Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2009" gaben nur 22,7 Prozent der befragten niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten an, schon einmal bewertet worden zu sein. Jeder Zehnte verneinte dies. Die überwiegende Mehrheit, rund zwei Drittel (67,3 Prozent), wusste nicht, ob sie schon einmal bewertet wurden. 

Die Aufregung um die Portale ist demnach weitaus größer, als die Ärzte es selbst wahrnehmen. "Die tatsächlich Betroffenen reagieren viel entspannter als die Organvertreter der ärztlichen Selbstverwaltung", sagt Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit.

Durchgeführt wurde die repräsentative Studie von der Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse (ggma) im Auftrag der Stiftung Gesundheit. Die Ergebnisse basieren auf den Antwortsets von 1.131 repräsentativ ausgewählten niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten und Psychologischen Psychotherapeuten. 

A&W-Tipp
Nehmen Sie die Internet-Bewertungen ernst. Immer mehr Menschen informieren sich hier über ärztliche Angebote. Zwar sagen negative Äußerungen unzufriedener Patienten wenig über die Qualität Ihrer Leistung aus. Trotzdem können sie schneller als gedacht zu Image- und Patientenverlusten beitragen.