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 ARZT & PRAXIS  HONORARäRZTE   
07.02.2010

Bundesweite Studie analysiert erstmals Arbeitsbedingungen

In Deutschland startet die erste Studie zur Situation von Honorarärzten. Ziel der von Ärztekammern unterstützten Analyse ist, Daten über die honorarärztliche Tätigkeit zu ermitteln.

 

Schätzungen zufolge sind derzeit zwischen 3.000 und 4.000 Ärzte in Deutschland honorarärztlich tätig. "Allerdings gibt es keinerlei valide Daten darüber", sagt Alexander Teske, der die Studie im Rahmen seiner Dissertation an der Universität Homburg/Saar durchführt. Weder sei bekannt, wie viele Ärzte diese Tätigkeit ausüben, noch weiß man etwas über die persönlichen Motivationen und Erfahrungen von Honorarärzten in ihrem Tätigkeitsgebiet. Zudem ergeben sich laut Teske durch diese ärztliche Tätigkeitsform eine Reihe von Problemen: So ist der Honorararzt in der Berufsordnung der einzelnen Ärztekammern als eigenständige Tätigkeit bisher nicht vorgesehen. Es gibt darüber hinaus keine eindeutigen Regelungen hinsichtlich der Ärztekammerzugehörigkeit. 

Teilnehmen an dieser Studie kann jeder Arzt, der entweder von Zeit zu Zeit honorarärztlich tätig ist oder der seinen gesamten Lebensunterhalt damit verdient. Die Beteiligung erfolgt über einen Online-Fragebogen. Trotz der notwendigen Registrierung mittels einer eMail-Adresse und einem frei wählbaren Benutzernamen werden die Daten anonym ausgewertet und nicht an Dritte weitergegeben, versichert Teske.

A&W-Tipp
Die Initiatoren der Honorararztstudie suchen noch Teilnehmer. Beteiligen Sie sich an der Umfrage, wenn Sie honorarärztlich tätig sind. Damit tragen Sie dazu bei, dass es mehr verlässliche Infos über diese relativ neue ärztliche Tätigkeitsform gibt. Teilnehmen können Sie über einen Online-Fragebogen, zu dem gelangen Sie hier.